* 4 *

4. Lehrlinge
Lupe

An seinem vierzehnten Geburtstag stand Septimus vor Tagesanbruch auf. Rasch machte er in der Pyramidenbibliothek sauber und räumte auf wie jeden Morgen, obwohl er heute Geburtstag hatte. Unter einem Stapel Bücher, die noch einsortiert werden mussten, entdeckte er ein unverpacktes Geschenk. Es war ein kleines, aber sehr schönes Vergrößerungsglas aus Gold und Silber. An seinem Elfenbeingriff baumelte ein lila Anhänger, auf dem stand: Lieber Septimus. Ich wünsche Dir einen schönen, zauberhaften vierzehnten Geburtstag. In Liebe, Marcia. Mit einem Lächeln steckte Septimus die Lupe in die Tasche. Es kam nicht oft vor, dass Marcia »in Liebe« vor ihren Namen setzte.

Ein paar Minuten später schwang die schwere lila Tür auf, die den Eingang zu den Gemächern der Außergewöhnlichen Zauberin bewachte, und Septimus eilte zu der silbernen Wendeltreppe am Ende des Treppenabsatzes, um wie jeden Tag, seit seiner Rückkehr von den Sireneninseln, einen Besuch zu machen. Da so früh noch kein Zauberer auf war, nutzte er die Gelegenheit, versetzte die Treppe in den Notfallbetrieb und fuhr im Sausetempo in den siebten Stock hinunter. Leicht benommen, aber beschwingt – es gab nichts Besseres als eine Fahrt im Notfallbetrieb, um morgens wach zu werden – hüpfte Septimus von der Treppe und ging mit etwas wackeligen Knien durch den schwach erleuchteten Gang zu einer Tür, auf der RANKENREVIER stand (das K hatte sich unlängst in Luft aufgelöst, als einem Gewöhnlichen Lehrling ein Zauberspruch misslungen war).

Die Tür zum RANKENREVIER öffnete sich leise, und Septimus trat in den schummerigen, kreisrunden Raum, in dem zehn Betten wie die Ziffern auf dem Zifferblatt einer Uhr angeordnet im Kreis an der Wand endangstanden. Nur zwei waren belegt, das eine von einem Zauberer, der im Zaubererturm die Treppe hinuntergefallen war und sich eine Zehe gebrochen hatte, das andere von einem älteren Zauberer, der sich am Tag zuvor »etwas komisch« gefühlt hatte. An den zwei Lücken auf dem Ziffernblatt waren Türen. Durch die eine war Septimus soeben eingetreten, und die andere, in der Sieben-Uhr-Lücke, führte aus dem Krankenrevier hinaus. In der Mitte des Raums stand ein kreisrunder Tisch, und in dessen Mitte wiederum saßen der Zauberer, der heute Nachtwache hatte, und Rose, das neue Lehrlingsmädchen im Krankenrevier. Rose war fleißig wie immer. Sie schrieb, die langen braunen Haare hinter die Ohren geklemmt, in ihr Projektbuch und dachte sich neue Zaubersprüche aus.

Septimus trat näher. Rose und der Zauberer lächelten ihn freundlich an. Sie kannten ihn gut, da er jeden Tag zu Besuch kam, wenn auch gewöhnlich nicht so früh.

»Keine Veränderung«, flüsterte Rose.

Septimus nickte. Er hatte die Hoffnung, etwas anderes zu hören, längst aufgegeben.

Hose erhob sich von ihrem Stuhl. Es gehörte zu ihren Pflichten, Besucher in die Entzauberungskammer zu begleiten. Septimus folgte ihr zu der schmalen Tür, die in der Sieben-Uhr-Lücke in die Wand eingelassen war. Die Oberfläche der Tür war veränderlich, was eine typische Folge starker Zaubererturmmagie war. Rose legte kurz die Hand auf die Tür, zog sie sofort wieder zurück und hinterließ einen lila Handabdruck, der sich rasch verflüchtigte. Die Tür schwang auf, und sie trat mit Septimus in den Vorraum. Die Tür fiel hinter ihnen zu, und Rose wiederholte den Vorgang an der nächsten Tür vor ihnen. Auch sie schwang auf, und diesmal ging Septimus alleine weiter. Er gelangte in einen kleinen, fünfeckigen Raum, der in dunkelblaues Licht getaucht war.

»Ich gehe jetzt«, flüsterte Rose. »Ruf mich, wenn du etwas brauchst... oder, nun ja, wenn eine Veränderung eintritt.«

Septimus nickte.

In der Kammer roch es berauschend nach Magie, denn hier durfte sich eine sanfte Entzauberungskraft frei bewegen. Die Kraft kreiste gegen den Uhrzeigersinn, und Septimus spürte ihre Wärme. Sie prickelte auf der Haut wie Salzwasser, wenn man nach einem Bad im Meer in der Sonne trocknet. Er blieb reglos stehen und holte ein paarmal tief Luft, um sein Gleichgewicht wiederzufinden. Für jemanden, der Magie in sich trägt, ist es ein sonderbares Gefühl, der Entzauberungskraft nahe zu kommen, und nicht von ungefähr hatte Septimus bei seinen ersten Besuchen in der Kammer unter starken Schwindelanfällen gelitten. Inzwischen hatte er sich so daran gewöhnt, dass ihm nur noch vorübergehend etwas schwummrig wurde. Woran er sich jedoch nie richtig gewöhnen konnte, war der gespenstische Anblick des Entzauberungskokons, einer hauchdünnen Hängematte aus sehr weicher, ungesponnener Schafswolle, die frei in der Luft zu schweben schien, in Wirklichkeit jedoch an unsichtbaren Forrest-Bändern aufgehängt war, die ein längst verstorbener Außergewöhnlicher Zauberer erfunden hatte.

Septimus hatte das Gefühl, unter Wasser zu gehen, als er sich langsam dem Kokon näherte und sich dabei durch Entzauberungswirbel zwängte. Eingehüllt in die Wolle war eine Gestalt, die so körperlos wirkte, dass Septimus manchmal befürchtete, sie könnte von einem Augenblick auf den anderen verschwinden. Doch bis jetzt hatte sich Syrah Syara – denn sie war es, die in dem Kokon lag – dem Verschwinden erfolgreich widersetzt, obwohl es ein bekanntes Risiko bei der Entzauberung war, das zudem immer größer wurde, je länger der Vorgang dauerte.

Septimus betrachtete Syrahs Gesicht, das in dem bläulichen Licht in der Kammer beinahe durchsichtig wirkte. Ihre braunen Haare waren ordentlich geflochten und verliehen ihr ein braves, puppenhaftes Aussehen, das überhaupt nicht zu der wilden, windzerzausten Syrah passte, die er von der Sireneninsel kannte.

»Hallo, Syrah«, sagte er leise. »Ich bin’s, Septimus.« Syrah reagierte nicht, aber das hieß nicht unbedingt, dass sie ihn nicht hörte. Viele Menschen, die geheilt aus einer Entzauberung hervorgegangen waren, konnten hinterher von Gesprächen berichten, die man mit ihnen in der Kammer geführt hatte.

»Ich bin heute früh dran«, fuhr Septimus fort. »Die Sonne ist noch gar nicht aufgegangen. Ich wollte dir sagen, dass ich dich in den nächsten Tagen nicht besuchen kommen kann.« Er hielt inne, um festzustellen, ob seine Worte irgendeine Wirkung zeigten. Er konnte keine Reaktion erkennen und war etwas beleidigt. Insgeheim hatte er gehofft, einen Ausdruck der Enttäuschung über Syrahs Gesicht huschen zu sehen.

»Meine Schwarzkunstwoche steht bevor«, fuhr Septimus fort. »Und ... äh ... ich möchte dir erzählen, was ich vorhabe. Denn du hast es ja selbst mitgemacht und weißt, wie bang einem zumute ist, bevor man sich auf den Weg macht... und mit jemand anders kann ich nicht darüber reden. Ich meine, ich kann nur jemandem davon erzählen, der bei einem Außergewöhnlichen Zauberer in die Lehre gegangen ist. Und das sind nicht viele – nur Marcia und du, um genau zu sein. Natürlich wäre auch Alther infrage gekommen ... aber du weißt ja, was geschehen ist. Oh, natürlich, er ist ein Geist, und es gibt hier viele Geister von Außergewöhnlichen Zauberern und Lehrlingen, aber Alther ist – ich meine war – anders. Manchmal kam es mir so vor, als wäre er tatsächlich noch am Leben. Ach, Syrah, wie ich ihn vermisse. Wirklich. Und ... ja, das wollte ich dir sagen... ich werde Alther zurückholen. Jawohl, das werde ich. Marcia ist dagegen, aber es ist meine Entscheidung, und sie kann mich nicht davon abhalten. Jeder Lehrling hat das Recht zu wählen, was er in seiner Schwarzkunstwoche tun möchte, und ich habe meine Wahl getroffen. Ich werde in die Finsterhallen hinabsteigen.«

Septimus machte eine Pause. Er fragte sich, ob er Syrah nicht zu viel anvertraut hatte. Wenn sie ihn tatsächlich hören konnte und jedes Wort von ihm verstand, dann hatte er damit nur eines erreicht, nämlich dass sie jetzt Angst um ihn hatte. Doch schon im nächsten Moment verwarf er diesen Gedanken. Was bildete er sich eigentlich ein? Nur weil Syrah ihm am Herzen lag, bedeutete das noch lange nicht, dass er ihr ebenso am Herzen lag. Falls sie seine Besuche wahrgenommen hatte, war sie vielleicht sogar froh, eine Weile Ruhe vor ihm zu haben. Er grinste reumütig. Ihm fiel wieder ein, was Jenna neulich zu ihm gesagt hatte: »Es dreht sich nicht immer alles um dich, Sep.«

Leicht verlegen beendete er seinen Besuch. »Also ... äh ... dann auf Wiedersehen. Es wird schon alles gut gehen, und ... äh ... bei dir hoffentlich auch. Wir sehen uns, wenn ich zurück bin.« Er hätte Syrah gern einen schnellen Abschiedskuss gegeben, aber das war leider nicht möglich. Eine Person, die sich im Prozess der Entzauberung befand, durfte nicht in Kontakt mit etwas Erdgebundenem kommen. Aus diesem Grund waren die Forrest-Bänder, die Syrah in der Schwebe hielten, eine so bahnbrechende Entdeckung gewesen. Sie unterbrachen auf magische Weise die Verbindung zur Erde und schufen so die Voraussetzung dafür, dass die Entzauberung funktionieren konnte. Meistens jedenfalls.

Septimus verließ die Entzauberungskammer, durchquerte den Vorraum und trat hinaus ins Krankenrevier. Rose winkte ihm freundlich zu, und er winkte kurz zurück und verließ den Raum. Und während er den Korridor hinunterging, sagte er laut zu sich selbst: »Es dreht sich nicht immer alles um dich, du Blödmann.«

Blödmann oder nicht, im Zaubererturm schien sich an diesem Tag jedenfalls alles um ihn zu drehen. Der vierzehnte Geburtstag eines Lehrlings war etwas Besonderes – die vierzehn setzte sich zweimal aus der magischen Zahl sieben zusammen –, und natürlich wollte die gesamte Bewohnerschaft Septimus gratulieren, zumal es am Abend kein großes Geburtstagsessen geben sollte, auf das man sich freuen konnte. Sarah Heap hatte nämlich darauf bestanden, dass Septimus am Abend im Palast feierte, und das war im Zaubererturm gar nicht gut aufgenommen worden.

Dessen ungeachtet machte sich Septimus im Turm an seine allmorgendlichen Pflichten. Erbrachte verschiedenen Zauberern Mitlei, die sie bestellt hatten, suchte und fand eine verloren gegangene Drille und half im vierten Stock bei einem kniffligen Zauber. Und bei allen meinte er, aus den Geburtstagsglückwünschen einen wehmütigen Unterton herauszuhören.

Der Zaubererturm war berüchtigt für seinen Klatsch, und allem Anschein nach wusste jeder Zauberer, dass Septimus sich anschickte, seine Schwarzkunstwoche anzutreten – diese eine Woche, die den Gewöhnlichen vom Außergewöhnlichen Zaubererunterschied. Dabei war der Zeitpunkt der Schwarzkunstwoche eigentlich geheim.

So erhielt der Herr Lehrling auf seiner Runde neben zahlreichen Glückwünschen zum Geburtstag auch die »besten Wünsche für viele weitere«. Und natürlich zahlreiche Geschenke. Keines war eingepackt, so war es unter Zauberern üblich, um die Platzierung von Geschöpfen zu verhindern, jenen alten Schwarzkünstlertrick, der Marcia einst erheblichen Ärger bereitet hatte. Ein Paar selbst gestrickte »Glückssocken«, eine Tüte sich selbst erneuernde Kaubonbons mit Bananengeschmack und drei magische Haarbürsten gehörten zu den Geschenken, die er entgegennahm, doch die große Mehrzahl waren Schutzamulette, die er höflich ablehnte.

Als Septimus auf seinem allerletzten Botengang mit der Treppe in die Große Halle des Zaubererturms hinunterfuhr, war er vom traurigen Unterton der Geburtstagswünsche ganz bedrückt. Komisch, dachte er, es war, als wäre jemand gestorben, der ihm nahegestanden hatte, oder – der Gedanke kam ihm, als er unten von der Treppe sprang – als sollte er selbst bald sterben. Er ging langsam über den weichen, magischen Fußboden und las dort nicht nur EINEN WUNDERSCHÖNEN VIERZEHNTEN GEBURTSTAG, LEHRLING, sondern auch HALS UND BEINBRUCH, LEHRLING. Er seufzte – sogar der Fußboden wusste Bescheid.

Septimus klopfte an der Stube des Zauberers vom Dienst an, die neben der großen silbernen Tür, die aus dem Turm hinausführte, lag. Hildegard Pigeon, eine junge Frau in der tadellosen Robe einer Gewöhnlichen Unterzauberin, öffnete. Septimus lächelte. Er mochte Hildegard.

»Alles Gute zum Geburtstag«, begrüßte sie ihn.

»Danke.«

»Ein großer Tag, wenn man vierzehn wird. Und auch Prinzessin Jenna hat Geburtstag.«

»Ja.« Septimus bekam ein schlechtes Gewissen. Er hatte ganz vergessen, Jenna ein Geschenk zu besorgen.

»Anscheinend kommt sie uns später besuchen. Gegen Mittag, hat Madam Overstrand gesagt. Sie schien davon aber nicht sonderlich begeistert.«

»Marcia ist im Moment von gar nichts sonderlich begeistert«, sagte Septimus und fragte sich, warum ihm Jenna nichts von ihrem Besuch im Zaubererturm erzählt hatte.

Hildegard spürte, dass etwas nicht stimmte. »Und ... hast du einen schönen Tag?«

»Na ja, ich glaube schon. Ich war gerade oben in der Entzauberungskammer. Du bist bestimmt heilfroh, dass du nicht mehr dort bist.«

Hildegard lächelte. »Allerdings! Aber es hat geholfen. Und Syrah wird es auch helfen, sei unbesorgt.«

»Hoffentlich«, erwiderte Septimus. »Ich komme wegen meiner Stiefel.«

»Ah ja. Einen Augenblick.« Hildegard verschwand in der kleinen Stube und erschien kurz darauf mit einer Schachtel unter dem Arm, auf der in goldenen Buchstaben »Terry Tarsal, Hoflieferant« stand. Terry hatte in letzter Zeit seinen Ruf aufpoliert.

Septimus hob den Deckel an und spähte hinein. »Fein«, sagte er erleichtert. »Er hat meine alten repariert. Marcia hat damit gedroht, ein neues Paar für mich bei ihm in Auftrag zu geben, grün mit lila Schnürsenkeln!«

»Du liebe Güte.« Hildegard grinste. »Das würde aber nicht gut aussehen.«

»Nein, mit Sicherheit nicht.«

»Ich habe auch einen Brief für dich.« Hildegard reichte ihm einen knittrigen und leicht feuchten Umschlag.

Septimus sah ihn sich an. Die Schrift kam ihm merkwürdig bekannt vor, aber er konnte sie nicht zuordnen. Und dann begriff er, warum – es war eine Mischung aus seiner eigenen Handschrift und der seines Vaters.

»Äh ... Septimus?« Hildegard riss ihn aus seinen Gedanken.

»Ja?«

»Ich weiß, ich sollte es nicht sagen, weil es geheim ist und so weiter ... aber ich möchte dir viel Glück wünschen. Und ich werde an dich denken.«

»Oh, ja, vielen Dank. Vielen Dank, Hildegard. Das ist wirklich nett.«

Hildegard errötete leicht und schlüpfte zurück in die Stube des Zauberers vom Dienst.

Septimus klemmte sich die Schachtel unter den Arm und steuerte, den Brief in der Hand, auf die silberne Wendeltreppe zu. Erst als er wieder in seinem Zimmer im einundzwanzigsten Stock des Zaubererturms war und die Tür fest hinter sich geschlossen hatte, riss er den Umschlag auf und las:

Lieber Septimus,

ich hoffe, Du hast einen wunderschönen vierzehnten Geburtstag.

Ich nehme an, es überrascht Dich, von mir einen Brief zu erhalten, aber ich möchte mich für das, was ich Dir angetan habe, entschuldigen. Ich habe keine andere Entschuldigung als die, dass ich zu der Zeit nicht recht bei Verstand gewesen sein kann. Ich vermute, dass ich durch den Kontakt mit den Dunkelkräften übergeschnappt bin. Aber ich übernehme dafür die Verantwortung. Am Abend Deines Lehrlingsessens habe ich mit voller Absicht den Kontakt zu den Dunkelkräften gesucht, und das war ganz allein meine Schuld.

Ich hoffe, Du wirst mir eines Tages verzeihen.

Mir ist klar, dass Du in Deiner Lehre mittlerweile weit fortgeschritten bist und viel Wissen erlangt hast. Trotzdem wird es Dir hoffentlich nichts ausmachen, wenn Dir Dein ältester Bruder einen Rat gibt: Hüte Dich vor den Dunkelkräften!

Mit den besten Wünschen

Simon (Heap)

Septimus setzte sich aufs Bett und stieß einen leisen Pfiff aus. Ihm wurde ganz unbehaglich zumute. Sogar Simon wusste von seiner Schwarzkunstwoche.

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